BFH: Vergütung für die Fortführung des Geschäftsführeramts beim Verkauf von Geschäftsanteilen

Ob ein anlässlich der Veräußerung eines Anteils an einer Kapitalgesellschaft gezahlter (Teil-)Betrag für die Fortführung der Geschäftsführertätigkeit durch den veräußernden Gesellschafter den Einkünften aus § 17 EStG oder denjenigen aus § 19 EStG zuzuordnen ist, bestimmt sich danach, zu welcher Einkunftsart der engere wirtschaftliche Veranlassungszusammenhang besteht. Entscheidend ist hierbei, ob der im Kaufvertrag zusätzlich vereinbarten Leistung eine eigenständige wirtschaftliche Bedeutung zukommt.

Serie: Herausforderung Wertpapierbuchhaltung: Handels- und steuerrechtliche Grundlagen der Wertpapierbuchhaltung

Die handels- und steuerrechtliche Aufarbeitung betrieblicher Wertpapierdepots hat in den vergangenen Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Was lange Zeit eher ein Spezialthema für wenige vermögensverwaltende Gesellschaften war, gehört heute zunehmend zum Alltag vieler Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.

KI in der Kanzlei: „KI-Agenten sind noch sehr selten in der Steuerberatung“

KI-Agenten könnten Termine buchen, Belege prüfen und Mandanten anschreiben – doch in den meisten Steuerkanzleien sind sie noch nicht angekommen. Rechtsanwalt Alexander Hassenpflug, Head of Digital Transformation & IT für Steuerberater bei L1 Datenschutz, erklärt, woran das liegt, was berufsrechtlich zu beachten ist und was Kanzleien jetzt tun müssen.

Praxis-Tipp: So werden Incentive-Veranstaltungen (lohn-)steuerlich behandelt

Bei Veranstaltungen steht Unternehmen die Möglichkeit der Pauschalversteuerung gemäß § 37b EStG offen. Dabei gilt es jedoch, einen wichtigen Unterschied zu beachten: Je nachdem, ob es sich um eine Betriebsveranstaltung oder eine Incentive-Veranstaltung handelt, gelten unterschiedliche Regelungen für die jeweilige Bemessungsgrundlage.

BFH Pressemitteilung: Landesgrundsteuergesetz Baden-Württemberg ist nicht verfassungswidrig

Der BFH hat in zwei Verfahren entschieden, dass er die Vorschriften des Landesgrundsteuergesetzes Baden-Württemberg (LGrStG BW) zur Bewertung von Grundstücken, die im Rahmen der Berechnung der Grundsteuer ab dem 1.1.2025 herangezogen werden, nicht für verfassungswidrig hält.

Serie: Schlussabrechnungen der Coronahilfen: Kürzung von Corona-Überbrückungshilfen wegen „unternehmensverbundähnlichem Sachverhalt“

Bewilligungsstellen streichen in Schlussabrechnungen der Corona-Überbrückungshilfen zunehmend Mietzahlungen mit dem Argument einer „verbundähnlichen Konstellation“. Die rechtliche Konstruktion hält einer Prüfung nicht stand. Was Unternehmen und prüfende Dritte jetzt wissen sollten.