Ein Zuständigkeitswechsel nach § 26 AO setzt voraus, dass die bisher zuständige Finanzbehörde mit der Bearbeitung des konkreten Verwaltungsverfahrens bereits begonnen hat. Die Prüfung der örtlichen Zuständigkeit stellt kein solches Tätigwerden dar.
BFH Pressemitteilung: Erweiterte Kürzung und gewerblicher Grundstückshandel
Erfolgen innerhalb von fünf Jahren nach dem jeweiligen Grundstückserwerb weder Grundstücksveräußerungen noch diese vorbereitende Maßnahmen, kann bei Veräußerung einer zweistelligen Anzahl von Objekten im sechsten Jahr aufgrund der besonderen Umstände des Einzelfalls ein gewerblicher Grundstückshandel zu verneinen sein.
BMF: Anwendungsschreiben zur Sonderabschreibung nach § 7b EStG
BFH: Alle am 22.5.2025 veröffentlichten Entscheidungen
Elektronisches Steuerberaterpostfach: Steuerberaterplattform: „Keine Allzwecklösung für jede digitale Herausforderung“
Die Steuerberaterplattform bindet seit zweieinhalb Jahren den Berufsstand an die relevanten Player in Justiz und Verwaltung an. Was derzeit schon funktioniert, wo es noch Kritik gibt und wie genau es weitergehen wird, erklärt Dipl.-Kfm. Dr. Dieter Mehnert, StB, WP, FB f. IStR, Präsidialmitglied der Bundessteuerberaterkammer und Präsident der Steuerberaterkammer Nürnberg.
FG Berlin-Brandenburg: Kraftfahrzeugsteuer als Masseverbindlichkeit
Die Kraftfahrzeugsteuer gehört dann zur Masseverbindlichkeit, wenn das Fahrzeuge für dessen Halten sie festgesetzt ist, Teil der Insolvenzmasse (§ 35 InsO) ist und der Insolvenzverwalter (§ 56 InsO) darüber verfügen kann. Nicht maßgebend ist, wer verkehrsrechtlich Halter des Fahrzeugs ist. So hat das FG Berlin-Brandenburg entschieden.
Serie: Schlussabrechnungen der Coronahilfen: Das Problem der EU-Grenzen bei der Bewertung coronabedingter Umsatzeinbrüche
Für Unternehmen mit internationalen Geschäftsbeziehungen ergeben sich in der Schlussabrechnung der Corona-Überbrückungshilfen besondere Hürden: Die Bewilligungsstellen vertreten zunehmend den restriktiven Ansatz, dass bei der Prüfung eines „coronabedingten Umsatzeinbruchs“ ausschließlich deutsche Schließungsanordnungen und deutsche staatliche Maßnahmen relevant sind, während Maßnahmen im EU-Ausland nicht berücksichtigt werden.
Regierungsentwurf: Modernisierung des Berufsrechts für Wirtschaftsprüfer
Die Herausforderung der Nachwuchsgewinnung von Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfern scheint so groß zu sein, dass offenbar parteiübergreifend ein Konsens gefunden wurde, als eines der ersten Gesetzgebungsverfahren der neuen Legislaturperiode ein Gesetz zur Modernisierung des Berufsrechts der Wirtschaftsprüfer in den Bundestag einzubringen.










