Führt der entgeltliche Erwerb eines Miterbenanteils durch einen anderen Miterben zu anteiligen Anschaffungskosten für das im Nachlass befindliche Grundstück, sodass der Gewinn aus der Veräußerung dieses Grundstücks nach § 23 EStG steuerbar ist, wenn es innerhalb der Veräußerungsfrist von nicht mehr als 10 Jahren seit Erwerb des Erbteils veräußert wird?
FG Berlin-Brandenburg: Unanwendbarkeit der steuerlichen Liegenschaftszinssätze in Berlin
Europäische Kommission: Kommission eröffnet Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland
FG Köln: Unternehmereigenschaft eines Aufsichtsratsmitglieds
FG Düsseldorf: Ausschluss von Arbeitnehmern von Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen
Abtretung der Ansprüche: Kindergeldzahlungen an Arbeitgeber bei Nettolohnvereinbarung
BMF: Umsatzsteuerbefreiung für die Verwaltung von alternativen Investmentfonds
Referentenentwurf: Jahressteuergesetz (JStG) 2024
Das BMF hat den Referentenentwurf für ein Jahressteuergesetz (JStG) 2024 veröffentlicht. Mit dem Gesetz sollen fachlich erforderliche Anpassungen in verschiedenen Bereichen des deutschen Steuerrechts umgesetzt werden. Dies betrifft insbesondere die Anpassung an EU-Recht und EuGH-Rechtsprechung sowie Reaktionen auf Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des BFH.
BFH: Zu den Auswirkungen einer Fiskalerbschaft auf einen Duldungsbescheid
Für einen Duldungsbescheid gemäß § 191 Abs. 1 Satz 2 AO fehlt es grundsätzlich an einem vollstreckbaren Schuldtitel i.S.d. § 2 AnfG, wenn der Anspruch aus dem Steuerschuldverhältnis erloschen ist. Im Falle einer Fiskalerbschaft bewirkt der Akzessorietätsgrundsatz des § 2 AnfG jedoch nicht, dass das Anfechtungsrecht erlischt und der Duldungsanspruch untergeht. Die Steuerschuld gilt in diesem Fall als fortbestehend.
