FG Berlin-Brandenburg: Kein Vorsteuerabzug bei Angabe eines künftigen Firmennamens

Das FG Berlin-Brandenburg hat klargestellt, dass der Vorsteuerabzug versagt werden kann, weil der Leistende den zukünftigen Firmennamen in der Rechnung angegeben hat – nicht den zum Zeitpunkt der Leistungserbringung bzw. Rechnungserteilung gültigen Firmennamen. Eine unveränderte Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und Handelsregisternummer ändern daran nichts. 

FG Köln: Unentgeltliche Überlassung eines Fahrzeugs an nahe Angehörige

Das FG Köln hat entschieden, dass der Vorsteuerabzug für Fahrzeugkosten ausgeschlossen ist, wenn das Fahrzeug aus gesellschaftsrechtlichen Gründen unentgeltlich an die angestellte Tochter des Gesellschafter-Geschäftsführers überlassen wird. Dabei stellen nicht automatisch alle Vergütungsbestandteile eine verdeckte Gewinnausschüttung dar.

Cybersicherheit : Wie KI Cyberangriffe verändert – und was es für Steuerkanzleien bedeutet

Mit Künstlicher Intelligenz lassen sich Cyberangriffe schneller und automatisierter durchführen. Jüngste Vorfälle zeigen, dass KI-Systeme sogar mehrere Schritte eines Cyberangriffs weitgehend eigenständig übernehmen können. Für Steuerkanzleien, die täglich mit hochsensiblen Mandantendaten arbeiten, stellt sich die Frage, ob die bisherigen Schutzmaßnahmen noch ausreichen.

Serie: Ausländische Unternehmen in Deutschland: Risiken bei deutschen Betriebsstätten ausländischer Unternehmen

Eine deutsche Betriebsstätte ist steuerlich schnell eingeordnet – und trotzdem steckt die eigentliche Fehlerquelle häufig im Detail. 8 typische Fälle aus der Praxis zeigen, wo ausländische Unternehmen und ihre Berater bei Gewinnzurechnung, Ertragsteuern und Umsatzsteuer unnötige Risiken eingehen.