BFH: Anteilsvereinigung beim Erwerb eigener Anteile durch eine grundbesitzende GmbH

Erwirbt eine grundbesitzende GmbH eigene Anteile und erhöht sich dadurch der Anteil eines Gesellschafters – ohne Berücksichtigung der von der Gesellschaft selbst gehaltenen Anteile – rechnerisch auf mindestens 95 %, ist der Tatbestand einer Anteilsvereinigung nach § 1 Abs. 3 Nr. 1 oder Nr. 2 GrEStG in der im Streitjahr 2010 geltenden Fassung erfüllt. Das gilt auch dann, wenn mehrere Gesellschafter die nicht von der Gesellschaft selbst gehaltenen Anteile halten (Fortführung des BFH, Urteils v. 20.1.2015, II R 8/13, BStBl II 2015, 553).

BFH: Zur Nutzungspflicht des beSt in eigenen Angelegenheiten des Steuerberaters

§ 52d Satz 2 FGO ist auch dann anzuwenden, wenn ein Steuerberater, der von seinem Selbstvertretungsrecht gemäß § 62 Abs. 1 FGO Gebrauch macht beziehungsweise einen Angehörigen gemäß § 62 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 FGO vertritt, eine finanzgerichtliche Klage als Privatperson erhebt, ohne dabei auf seine Zulassung als Steuerberater hinzuweisen.

Studie: Auswirkungen von KI auf Geschäfts- und Honorarmodelle in Steuerberatungskanzleien

Eine von format C: consulting und der HM Business School durchgeführte Studie untersucht die Auswirkungen von KI und Automatisierung auf Geschäfts- und Honorarmodelle in Steuerberatungskanzleien. Ziel ist es, aktuelle Preisstrategien, technologische Einflüsse und strategische Anpassungen zu analysieren. Die Ergebnisse werden im Mai 2026 veröffentlicht, Teilnehmende erhalten den Bericht kostenfrei.

FG Berlin-Brandenburg: Betreiben eines Internetblogs mit freiwilligen Zahlungen von Lesern

Werden auf einem Internetblog fast täglich und mitunter mehrmals am Tag tagesaktuelle Themen aufbereitet und kommentiert, so kann eine selbstständige Tätigkeit als Journalist vorliegen. Die von den Lesern getätigten freiwilligen Zahlungen können dann Betriebseinnahmen darstellen und sind von Schenkungen abzugrenzen. So hat das das FG Berlin-Brandenburg entschieden.