Die tatsächliche Durchführung des Gewinnabführungsvertrags nach § 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 Satz 1 KStG bezieht sich nicht nur auf die Erfüllung der aus dem Gewinnabführungsvertrag resultierenden Forderungen und Verbindlichkeiten, sondern setzt zusätzlich voraus, dass diese Forderungen und Verbindlichkeiten in den Jahresabschlüssen gebucht werden. Des Weiteren ist eine zeitnahe Erfüllung der hieraus resultierenden (und zivilrechtlich fälligen) Ansprüche erforderlich. Grundsätzlich genügt hierfür eine Erfüllung innerhalb von zwölf Monaten nach Fälligkeit.
BStBK: Handlungsbedarf bei beSt prüfen
BFH: Privatnutzung eines PKW durch einen Gesellschafter-Geschäftsführer
Die Rechtsprechung des VI. Senats des BFH, wonach der Anscheinsbeweis lediglich dafür streitet, dass ein vom Arbeitgeber zur privaten Nutzung überlassener Dienstwagen auch tatsächlich privat genutzt wird, nicht aber dafür, dass dem Arbeitnehmer überhaupt ein Dienstwagen aus dem vom Arbeitgeber vorgehaltenen Fuhrpark privat zur Verfügung steht, ist auf den Fall einer unbefugten Privatnutzung eines dem Gesellschafter-Geschäftsführer von der Gesellschaft zur Nutzung überlassenen betrieblichen Fahrzeugs nicht zu übertragen.
Steuerrechtliche Entscheidiungen: Bundesverfassungsgericht veröffentlicht Jahresvorausschau 2026
Regierungsentwurf: Änderungen im Berufsrecht der rechtsberatenden Berufe
Nachweis von Strommenge und -preis: DStV fordert pauschale Erstattungen beim Laden von E-Dienstwagen
BFH Pressemitteilung: Ratenweise Erfüllung einer Abfindung für einen lebzeitigen Pflichtteilsverzicht
BFH: Alle am 12.3.2026 veröffentlichten Entscheidungen
Praxis-Tipp: Neue Bagatellgrenzen für betrieblich genutzte Grundstücksteile
Die Siebte Verordnung zur Änderung steuerlicher Verordnungen hebt die Grenzen des § 8 EStDV deutlich an. Betrieblich genutzte Grundstücksteile bis zu einer Fläche von 30 m² oder im Wert von 40.000 EUR können im Privatvermögen verbleiben. Ein Überblick über die Neuregelung, Praxisfolgen und Gestaltungsoptionen.
Serie: Auf dem Weg zum Wunschmandanten: Strategisches Feintuning: Wie Kanzleien ihre Mandantenstruktur optimieren können
Die Akquise läuft auf Hochtouren, das Telefon klingelt regelmäßig und neue Aufträge landen auf dem Schreibtisch. Dennoch mischen sich unter die Neuzugänge immer wieder Mandate, die personelle Kapazitäten binden, ohne die Kanzleistrategie wirklich voranzubringen. Wer seine Maßnahmen jetzt nachjustiert, kann sein Mandanten-Portfolio weiter schärfen.










