Die Tilgung eines Darlehens mit gefördertem Altersvorsorgevermögen ist auch dann begünstigt, wenn das Darlehen nicht von dem Zulageberechtigten selbst, sondern von dem Erblasser zur Anschaffung oder Herstellung einer Wohnung aufgenommen wurde und der Zulageberechtigte als Alleinerbe und Gesamtrechtsnachfolger Schuldner des Darlehens und Eigentümer der von ihm selbst genutzten Wohnung geworden ist.
BMF Referententwurf: Gesetz zur Umsetzung der Sechsten EU-Geldwäscherichtlinie
FG Berlin-Brandenburg: Kein Vorsteuerabzug bei Angabe eines künftigen Firmennamens
Das FG Berlin-Brandenburg hat klargestellt, dass der Vorsteuerabzug versagt werden kann, weil der Leistende den zukünftigen Firmennamen in der Rechnung angegeben hat – nicht den zum Zeitpunkt der Leistungserbringung bzw. Rechnungserteilung gültigen Firmennamen. Eine unveränderte Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und Handelsregisternummer ändern daran nichts.
FG Köln: Unentgeltliche Überlassung eines Fahrzeugs an nahe Angehörige
Das FG Köln hat entschieden, dass der Vorsteuerabzug für Fahrzeugkosten ausgeschlossen ist, wenn das Fahrzeug aus gesellschaftsrechtlichen Gründen unentgeltlich an die angestellte Tochter des Gesellschafter-Geschäftsführers überlassen wird. Dabei stellen nicht automatisch alle Vergütungsbestandteile eine verdeckte Gewinnausschüttung dar.
BFH: Neue anhängige Verfahren im Oktober 2026
BFH: Alle am 29.10.2026 veröffentlichten Entscheidungen
BFH Pressemitteilung: Eintritt der Ablaufhemmung bei Ermittlungen der Steuerfahndung
BFH Pressemitteilung: Kosten zur Beseitigung von Bergschäden steuerlich absetzbar
BFH Pressemitteilung: Flugzeug am Stationierungsflughafen in der Parkposition als erste Tätigkeitsstätte eines Piloten
Cybersicherheit : Wie KI Cyberangriffe verändert – und was es für Steuerkanzleien bedeutet
Mit Künstlicher Intelligenz lassen sich Cyberangriffe schneller und automatisierter durchführen. Jüngste Vorfälle zeigen, dass KI-Systeme sogar mehrere Schritte eines Cyberangriffs weitgehend eigenständig übernehmen können. Für Steuerkanzleien, die täglich mit hochsensiblen Mandantendaten arbeiten, stellt sich die Frage, ob die bisherigen Schutzmaßnahmen noch ausreichen.










