Einsatz von KI-Anwendungen: ChatGPT & Steuern: ein Selbstversuch

Seit Ende 2022 steht die generative KI-Anwendung ChatGPT weltweit in den Schlagzeilen. Manche Experten sprechen positiv von einem neuen „iPhone-Moment“, von einem neuen „Internet-Moment“ oder sehen andererseits sogar die Menschheit bedroht. Klar ist: KI-Anwendungen werden sich in allen Lebensbereichen ausbreiten. Die Steuerberatung wird dabei keine Ausnahme sein. Grund genug für die Haufe Steuerredaktion, sich intensiv mit den neuen Möglichkeiten auseinanderzusetzen.

Haushaltsscheck: Die wichtigsten Infos zum Haushaltsscheck-Verfahren der Minijob-Zentrale

Vielen Familien, Singles oder Alleinerziehenden fehlt die Zeit, alle Hausarbeiten selbst zu erledigen. Auch viele ältere Menschen benötigen Unterstützung. Hier hilft das Haushaltsscheck-Verfahren der Minijob-Zentrale. Beschäftigungen im Haushalt können damit schnell abgewickelt werden.

FG Kommentierung: Einkunftserzielungsabsicht bei Erwerb von zahlreichen Grundstücken

Die nach § 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG steuerbare Tätigkeit ist objekt- und nicht grundstücksbezogen, d. h. sie ist auf ein bestimmtes Immobilienobjekt ausgerichtet, auch dann, wenn sich die Objekte auf einem Grundstück befinden. Objektbezogen ist nach einer Entscheidung des FG München auch die Einkunftserzielungsabsicht zu prüfen.

BFH Kommentierung: Einheitliche Entschädigung bei mehreren Teilleistungen aufgrund Arbeitsplatzverlusts

Eine einheitliche, in unterschiedlichen Veranlagungszeiträumen ausgezahlte Entschädigung kann vorliegen, wenn alle Teilleistungen auf die Beendigung des Arbeitsverhältnisses zurückzuführen sind. Dies gilt auch, soweit eine Teilentschädigung (sog. Startprämie) dafür geleistet wird, dass der Arbeitnehmer sein Beschäftigungs- und Qualifizierungsverhältnis bei der Transfergesellschaft vorzeitig kündigt, weil er bei einem anderen Arbeitgeber ein neues Arbeitsverhältnis beginnt.

BFH Kommentierung: Fremdübliche Verzinsung einer Darlehensforderung

Der Verzicht auf eine angemessene Verzinsung einer auf einem Gesellschafterverrechnungskonto verbuchten Darlehensforderung einer GmbH kann zu einer vGA führen. Sind keine anderen Anhaltspunkte für die regelmäßig gebotene Schätzung der fremdüblichen Zinsen erkennbar, ist es nicht zu beanstanden, wenn von dem Erfahrungssatz ausgegangen wird, dass sich private Darlehensgeber und -nehmer die bankübliche Marge zwischen Soll- und Habenzinsen teilen (sog. Margenteilung).