Oliver Molthan erzählt im Verhör(t)-Podcast, was digitales Lernen für Auszubildende und Kanzleien attraktiv macht.
BFH: Differenzbesteuerung und innergemeinschaftlicher Erwerb
Entgegen dem nationalstaatlichen Gesetzeswortlaut lässt der EuGH die Anwendung der Differenzbesteuerung auch in Fällen des innergemeinschaftlichen Erwerbs zu (EuGH-Urteil v. 29.11.2018, C-264/17). Die Erwerbsbesteuerung soll sich hingegen nicht auf die Margenbesteuerung auswirken (EuGH, Urteil 13.7.2023, C-180/22). Dem folgt der BFH zwar, weist aber ausdrücklich auf die Möglichkeit der Beantragung eines Billigkeitserlasses hin.
BFH: Abwahl der Abgeltungsteuer
Einkünfte aus Kapitalvermögen unterliegen im Regelfall der Abgeltungsteuer. Wer an einer Kapitalgesellschaft in gewissem Umfang beteiligt ist, kann die Anwendung des Teileinkünfteverfahrens wählen, auch um sich einen anteiligen WK-Abzug zu sichern. Die Wahl bindet auch für die vier folgenden Veranlagungsjahre. Die Tatbestandsmerkmale für die Optionsbesteuerung müssen aber nur im Antragsjahr (Erstjahr), nicht aber in den Folgejahren vorliegen.
OFD Frankfurt: Ermittlung der ortsüblichen Miete bei Vermietungseinkünften
Landesamt für Steuern und Finanzen Sachsen: Strategiepapier zur Optimierung von Betriebsprüfungen
Investitionsabzugsbetrag: Außerbilanzielle Korrekturen bei der Gewinngrenze des § 7g EStG
BFH: Alle am 28.3.2024 veröffentlichten Entscheidungen
BFH Pressemitteilung: Übermittlung von Informationen zu ausländischen Bankkonten verfassungsgemäß
Schweizer Banken können Informationen zu Konten und Depots deutscher Staatsangehöriger an die deutsche Finanzverwaltung übermitteln. Der BFH sieht in der Übermittlung von Informationen zu ausländischen Bankkonten an die deutschen Steuerbehörden keine Verletzung der Grundrechte der inländischen Steuerpflichtigen.
