Umlage U3: Insolvenzgeldumlage sinkt zum 1.1.2023

Aktuell beträgt der Abgabesatz zur Insolvenzgeldumlage 0,09 Prozent. Mit dem Entwurf der Verordnung zur Festsetzung des Umlagesatzes für das Insolvenzgeld für das Kalenderjahr 2023 soll der Umlagesatz für das kommende Jahr auf 0,06 Prozent festgesetzt werden. 

Teil 1 – Grundsätze

Im Rahmen der Ermittlung steuerpflichtiger Einkünfte ist immer wieder festzustellen, dass Aufwendungen nicht unmittelbar vom Steuerpflichtigen selbst, sondern von einem Angehörigen getragen werden, z.B. wenn Eltern nach der Übertragung einer vermieteten Immobilie auf ihr Kind auch weiterhin die anfallenden Instandsetzungskosten tragen. Ein Werbungskostenabzug beim Kind ist jedoch u. a. nur dann möglich, wenn die Aufwendungen das Kind (den Einkünfteerzieler) aufwandsmäßig belasten.

FG Kommentierung: Umsatzsteuerbescheid für eine BGB-Gesellschaft

Der an eine GbR übermittelte Umsatzsteuerbescheid ist hinreichend bestimmt, wenn er an einen Gesellschafter mit dem Zusatz „für GbR …“ ergeht und sich aus dem Steuerfahndungsbericht die einzelnen Gesellschafter der aus Sicht der Behörde bestehenden Gesellschaft ergeben. So entschied das Schleswig-Holsteinische FG.

FG Kommentierung: Zeitlich befristeter Nießbrauch zugunsten von Kindern

Bestellen die Eltern ihren minderjährigen unterhaltsberechtigten Kindern zeitlich befristet einen Nießbrauch an einem Grundstück, das langfristig bis zur Beendigung des Nießbrauchs an eine von den Eltern beherrschte GmbH vermietet ist, so ist diese Nießbrauchsbestellung steuerrechtlich nicht anzuerkennen. Das FG Berlin-Brandenburg hat entschieden.

Schweiz/Liechtenstein: Grenzüberschreitende Architekturdienstleistungen in der Umsatzsteuer

Schweizerische und liechtensteinische Architekturdienstleistungen sind grenzüberschreitend sehr gefragt. Und auch die Schweiz und Liechtenstein sind für deutsche Architekten ein interessanter Markt. Was ist umsatzsteuerlich zu beachten?