Der BFH hat klargestellt, dass Aufwendungen einer gesunden Steuerpflichtigen für eine durch eine Krankheit des Partners veranlasste Präimplantationsdiagnostik (PID) als außergewöhnliche Belastungen abziehbar sein können.
BFH: Alle am 10.5.2024 veröffentlichten Entscheidungen
BFH Pressemitteilung: Wirksame Bekanntgabe einer Einspruchsentscheidung trotz Widerrufs der Vollmacht
Niedersächsisches FG: Ermäßigte Besteuerung von Abfindungen
Finanzbehörde Hamburg: Hebesätze 2024 für Grundsteuer und Gewerbesteuer in Hamburg
FG Köln: Änderung eines Steuerbescheides mit Vorläufigkeitsvermerk
Versicherungs- und Beitragsrecht: Minijob und Midijob im Vergleich
BFH: Unfähigkeit zum Selbstunterhalt bei einem behinderten Kind
Eine erhebliche Mitursächlichkeit der Behinderung des Kindes für seine mangelnde Fähigkeit zum Selbstunterhalt genügt für den Kindergeldanspruch nach § 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 EStG auch dann, wenn es nach § 63 StGB in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht ist (Abgrenzung zum Urteil des BFH vom 30.4.2014, XI R 24/13, BStBl 2014 II S. 1014).
BFH: Zur Einkommensteuerermäßigung bei Belastung mit Erbschaftsteuer
BFH: Umgekehrte Betriebsaufspaltung und erweiterte Gewerbeertragskürzung
Aus einer sog. umgekehrten Betriebsaufspaltung kann wegen des Durchgriffsverbots eine originär gewerbliche Tätigkeit der Besitzkapitalgesellschaft nicht abgeleitet werden. Das Durchgriffsverbot gilt bei der Besteuerung einer Besitzkapitalgesellschaft auch im Fall der mittelbaren Beteiligung der Betriebspersonengesellschaft an der Besitzkapitalgesellschaft über eine Kapitalgesellschaft (Abgrenzung zu Urteil des BFH v. 16.9.2021, IV R 7/18, BStBl 2022 II S. 767).
