Der bis zum Zeitpunkt der Begründung der unbeschränkten Steuerpflicht entstandene Vermögenszuwachs hat nicht i.S. von § 17 Abs. 2 Satz 3 EStG aufgrund gesetzlicher Bestimmungen des Wegzugsstaats im Wegzugsstaat einer der Steuer nach § 6 AStG vergleichbaren Steuer unterlegen, wenn dort keine Steuer festgesetzt worden ist.
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BFH Kommentierung: Fristbeginn bei einem privaten Veräußerungsgeschäft im Fall der Selbstbenennung
Ist der Grundstückskaufvertrag mit einem befristeten Erwerberbenennungsrecht ausgestattet, kommt es zur Anschaffung i.S. des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 1 EStG im Zeitpunkt der Selbstbenennung (Selbsteintritt), selbst wenn der Benennungsberechtigte das Grundstück mit dem späteren Fristablauf ohnehin „automatisch“ (Annahmefiktion) erworben hätte.
Medienbericht: BMF-Schreiben zum Verzicht auf Erbschaftsteuer bei Krisenbetrieben
BMF: Stand der Doppelbesteuerungsabkommen am 1.1.2022
Praxis-Tipp: Keine Sonderausgabenverrechnung bei Beitragserstattungen
FG Kommentierung: Gerichtszuständigkeit für Schadensersatzklagen nach der Datenschutzgrundverordnung
FG Kommentierung: Festsetzung von Verspätungszuschlägen nach altem Recht
BFH Überblick: Alle am 20.1.2022 veröffentlichten Entscheidungen
Neue Richtlinie: Antrag auf Autorisierung als „go-digital“-Berater nur noch bis Ende Februar
Seit dem 1.1.2022 gilt für das Förderprogramm „go-digital“ eine neue Richtlinie, die Ende 2024 auslaufen wird. Ein Antrag auf Autorisierung als Beratungsunternehmen muss bereits bis zum 28.2.2022 erfolgen. Gleiches gilt für bereits autorisierte Berater, welche für die zwei neuen Module „Digitalisierungsstrategie“ und „Datenkompetenz“ („go-data“) eine Nachautorisierung beantragen.
